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Plonévez-Porzay Mai 2010 haben wir Freunde im Ferienhaus in Plonévez-Porzay besucht, dabei schöne Ausflüge unternommen. Unter anderem auch nach Locronan, Douarnenez und Bénodet. Ach und wir haben dort gegessen, wie Gott in Frankreich! Da das nun schon Jahre her ist, müssen die Bilder für sich sprechen. Plonévez-Porzay ist ein kleines Dorf in der Bretagne und liegt nahe dem Strandort St. Anna (Plage de Sainte-Anne). Was man wissen sollte: Die Gemeinde Plonévez-Porzay liegt in der Cornouaille im Westen der Bretagne an der Atlantikküste (Bucht von Douarnenez), wobei das Ortszentrum vier Kilometer von der Küste entfernt ist. Es leben ca. 1850 Einwohner dort. Douarnenez liegt etwa neun Kilometer südwestlich, Châteaulin etwa zwölf Kilometer nordöstlich, Quimper etwa 16 Kilometer südöstlich und Brest etwa 35 Kilometer nordwestlich von Plonévez-Porzay. 


Locronan Locronan (bretonisch Lokorn) ist eine Gemeinde im Westen Frankreichs im Département Finistère in der Region Bretagne mit ca. 795 Einwohnern. Der Name Locronan leitet sich vom heiligen Ronan ab – einem aus Irland stammenden Mönch, der in Locronan begraben liegt. Loc ist dabei ein bretonisches Wort für eine Eremitage. St. Ronan soll die Einwohner von Locronan das Weben gelehrt haben. Tatsächlich beruhte der Wohlstand von Locronan im Mittelalter auf der Herstellung hochwertigen Segeltuches. Heute beruht er auf den in Massen durch den Ort strömenden Touristen.



Zu unserem Erstaunen stoßen wir auf die Grande Troménie, einer der größten Pardons der Bretagne. Diese Prozession, ein großer Moment des Ausdrucks des bretonischen Glaubens, ist in diesem heiligen Land der keltischen Seele verwurzelt und gedeiht weiterhin. 
 Bénodet Bénodet ist eine kleine französische Gemeinde mit ca. 3702 Einwohnern in der Cornouaille. Sie liegt in Bretagne, im Département Finistère im Arrondissement Quimper. Der Name „Bénodet“ stammt aus dem Bretonischen: Ben bedeutet Kopf und Odet ist der Fluss, an dem die Gemeinde liegt. Die Gemeinde liegt also am Kopf (bzw. an der Mündung) des Odet.

Douarnenez Douarnenez liegt im Westen der historischen Region Cornouaille, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Quimper, an der Mündung des Pouldavid-Ästuars am Südufer der Bai von Douarnenez. Die Gemeinde hat ca. 13.956 Einwohner. Vor Douarnenez liegt die Felseninsel île Tristan. Bekannt ist der Ort auch für seinen Schiffsfriedhof, welcher auf einer Flussseite liegt.




Quimper Quimper ist die Hauptstadt der historischen Landschaft Cornouaille in der Bretagne und Sitz der Präfektur des Départements Finistère im Nordwesten Frankreichs. Die Stadt hat 64.385 Einwohner (Stand 1. Januar 2023), die französisch quimpérois und bretonisch kemperiz genannt werden.
Ihr ursprünglicher bretonischer Name Kemper bedeutet „Zusammenfluss“, da sie an den Einmündungen des Jet, des Steïr und des Frout in den Fluss Odet errichtet wurde. Nach ihrem ersten Bischof, Saint Corentin, hieß die Stadt bis ins 18. Jahrhundert Quimper-Corentin (bret. Kemper-Kaorentin). Im Zuge der Französischen Revolution vorübergehend in Montagne-sur-Odet umbenannt, heißt sie heute einfach nur Quimper. Die Stadt ist berühmt für ihre Porzellan-Manufaktur. In ihren Werkstätten werden seit vier Jahrhunderten Fayencen nach alter Tradition vollständig per Hand geformt und verziert.


Frühling in der Bretagne Liegen die Temperaturen für den März im Schnitt noch bei etwas unter 10 °C, verzeichnen die Thermometer im Mai schon stabil um milde 14 °C. Und auch die Regenmenge nimmt im Frühling spürbar ab, was den Aufenthalt in der Bretagne insgesamt deutlich angenehmer macht. Mit steigenden Temperaturen steigen auch die Besucherzahlen. Die Tourismus-Branche blüht auf: Restaurants, Museen, Campingplätze öffnen nach und nach ihre Pforten. Die Sehenswürdigkeiten beleben sich und die Kalender der Ferienhaus-Vermieter werden voller. Noch sind die Preise für Unterkünfte moderater als in der Hauptsaison. Besucher aus Frankreich bilden den überwiegenden Teil der Touristen, aus dem Rest Europas ist der Andrang noch verhalten. Je weiter der Frühling in der Bretagne voranschreitet, desto mehr geht die Temperatur-Schere zwischen dem Norden und dem Süden auseinander. Im März gibt es kaum einen Unterschied zwischen der nördlichen Küste auf der Linie Brest, Morlaix, Saint-Brieuc, Saint-Malo. Im Mai jedoch sind die Unterschiede schon spürbar, dann ist es im Süden durchschnittlich ein Grad Celsius wärmer als im Norden. Baden bleibt auch im Frühling etwas für Unerschrockene. Die Temperatur des Wassers liegt im März durchschnittlich bei 9° – 10° Celsius, im April bei um die 11°. Im Mai steigt die Wassertemperatur schon auf durchschnittliche 13° C.


Schön war es hier und daher entschieden wir uns im 2011 noch einmal in die Gegend zu fahren, aber im Sommer. Da ist dann auch das Meer etwas wärmer.
Ich hoffe, ihr seid nun auch begeistert und besucht die Bretagne! |