Andrés Reiseblog
Ich nehme euch mit, auf vergangene Reisen.

Hamburg am Abend entdecken
Hamburg am Abend entdecken – unterwegs für Andrés Reiseblog Nach meinem Arbeitstag habe ich die Gelegenheit genutzt, Hamburg am Abend auf eigene Faust zu erkunden – eine Stadt, die gerade in den Abendstunden ihren ganz besonderen Charme entfaltet. Ich wünsche euch viel Spaß beim Besichtigen der Bilder! Erster Abend – St. Nikolai & Elbphilharmonie Bevor es für mich in die HafenCity ging, machte ich zunächst Halt an der beeindruckenden St. Nikolai.
Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai war einst eines der höchsten Gebäude der Welt und ein bedeutendes Wahrzeichen Hamburgs. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe im Jahr 1943 schwer zerstört. Heute steht sie als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt – ein stiller, aber eindrucksvoller Ort mitten in der Stadt. Besonders der erhaltene Turm, der weiterhin bestiegen werden kann, bietet einen bewegenden Blick über Hamburg und erinnert gleichzeitig an die Geschichte der Stadt. Nach diesem nachdenklichen Einstieg führte mich mein Weg weiter in die moderne HafenCity – ein Stadtteil, der seit den frühen 2000er-Jahren auf ehemaligen Hafenflächen entstanden ist und heute für innovative Architektur und urbanes Leben am Wasser steht. Mein Ziel war die beeindruckende Elbphilharmonie.
Die Elbphilharmonie wurde 2017 eröffnet und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs. Sie vereint einen historischen Kaispeicher mit einer modernen Glasarchitektur und beherbergt einen der besten Konzertsäle der Welt. Besonders beeindruckend ist die frei zugängliche Plaza in rund 37 Metern Höhe. Genau dort stand ich an diesem Abend – mit einem atemberaubenden Blick über die Speicherstadt, die HafenCity und die Elbe. Allerdings zeigte sich das Hamburger Wetter von seiner typischen Seite: Es war ordentlich kalt und ein kräftiger Wind zog über die Plattform. Trotzdem (oder gerade deswegen) hatte dieser Moment etwas ganz Besonderes – rau, ehrlich und typisch norddeutsch. Zweiter Abend – Geschichte, Hafen & Nachtleben Am nächsten Abend ging es weiter mit meiner kleinen Entdeckungstour durch Hamburg – diesmal mit Fokus auf die historischen und maritimen Seiten der Stadt. Begleitet hatte mich dabei mein Bruder.
Zunächst besuchte ich den Alter Elbtunnel, der bereits 1911 eröffnet wurde und als echte Ingenieursleistung gilt. Er verbindet die Landungsbrücken mit Steinwerder unter der Elbe hindurch und wurde ursprünglich für Hafenarbeiter gebaut. Die gekachelten Wände und die besondere Atmosphäre machen den Tunnel heute zu einem kleinen historischen Highlight.
Wieder auf derselben Seite angekommen, ging es weiter zu den St. Pauli Landungsbrücken. Diese bestehen seit dem 19. Jahrhundert und sind heute einer der zentralen Anlaufpunkte für Besucher. Von hier starten zahlreiche Hafenrundfahrten, und man hat einen perfekten Blick auf das geschäftige Treiben im Hafen – ein Ort, an dem man Hamburgs maritime Seele wirklich spüren kann.
Natürlich durfte auch ein Abstecher auf die berühmte Reeperbahn nicht fehlen. Einst ein Ort für Seilherstellung („Reepschläger“), entwickelte sich die Straße über die Jahrhunderte zum bekannten Vergnügungsviertel. Heute treffen hier Geschichte, Kultur, Musik und Nachtleben aufeinander – ein bunter und lebendiger Kontrast zur ruhigen Hafenatmosphäre.
Ein kurzer Blick ging auch in die Herbertstraße – eine der bekanntesten Straßen Hamburgs, die für ihre Besonderheiten bekannt ist und einen ganz eigenen, kontroversen Charakter besitzt. Natürlich durften keine Fotos von den Mädels in den Fenstern gemacht werden, die einen mit einem freundlichem "Hallo!" anlocken wollten ...
Ein besonderes Erlebnis an diesem Abend war zudem unser Besuch auf dem Schaubudenplatz. Dort hatten wir die Gelegenheit, den Merchandise-Bus von Netflix zur Serie Peaky Blinders zu entdecken. Für Fans der Serie war das natürlich ein echtes Highlight – von stylischen Fanartikeln bis hin zur besonderen Atmosphäre rund um den Bus war alles dabei. Mitten auf St. Pauli, umgeben vom bunten Treiben, passte dieses Erlebnis perfekt in den Abend und verlieh dem Ganzen noch einmal einen ganz eigenen, modernen Touch.
Fazit Hamburg hat mich in diesen beiden Abenden wirklich beeindruckt: Die Mischung aus moderner Architektur, geschichtsträchtigen Orten und lebendigem Nachtleben macht die Stadt unglaublich vielseitig. Ob hoch oben auf der Elbphilharmonie im Wind oder unten im historischen Elbtunnel – Hamburg zeigt sich aus vielen Perspektiven und jede davon hat ihren eigenen Reiz. Vielleicht bekommt ihr ja selbst Lust, Hamburg einmal am Abend zu entdecken. |
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